FANDOM


Schreibblockade-12168376796 23603

Wenn nichts mehr geht: Die Schreibblockade. (Bildquelle: expli.de. Lt. Nutzungsbedingungen gemeinfrei)

Sie wollen schreiben, aber egal wie sehr Sie sich bemühen, es kommt nichts bei Ihren Versuchen heraus? Sie wissen nicht, wie Sie weiterkommen sollen? Dann helfen Ihnen die folgenden Abschnitte vielleicht weiter.

Symptomatik und UrsachenBearbeiten

Eine Schreibblockade kann in verschiedenster Ausprägung auftreten. Manch einer hat vielleicht Angst vor dem weißen Papier und sitzt stundenlang vor dem Rechner, ein leeres Dokument vor sich. Wieder ein anderer verspürt Kopfschmerzen und/oder Übelkeit, wenn er sein Schreibgerät nur ansieht. Der Nächste weiß einfach nicht, wie er anfangen soll oder kann zwar seine Handlung einem anderen Menschen erzählen, sie aber nicht auf dem Papier in Worte fassen. Das Schreiben wird zu einer seelischen Belastung, der man aus dem Weg gehen will.

Aber woher kommt eine Schreibblockade eigentlich? Die Ursachen können sehr verschieden sein und müssen vom Betroffenen selbst ermittelt werden. Gründe können im Erfolgsdruck, persönlichem Ehrgeiz, unstrukturiertem Recherchematerial oder sogar einer handfesten Depression oder einer persönlichen Problemsituation liegen, der man sich noch nicht gestellt hat.

LösungsvorschlägeBearbeiten

Die Lösung einer Schreibblockade hängt in den meisten Fällen mit ihrer Ursache zusammen. Das Wichtigste ist erst einmal, sich ihr zu stellen, anstatt Ausweichhandlungen auszuführen. Es wird nicht besser, wenn man nur grübelt oder gar frustriert allem aus dem Weg geht, das mit der Schriftstellerei zu tun hat. Vielleicht fällt es einem Betroffenen leichter, mit jemandem über die Schreibblockade zu sprechen oder die Problematik aufzuschreiben. Wenn äußere Einflüsse die Ursache sind, beispielsweise persönliche Probleme oder laute Geräusche, die ablenken, sollte man diese vorher bearbeiten und nach Möglichkeit ausstellen oder lösen. Vielen hilft es, ihren Text erst einmal in einer rohen Fassung aufzuschreiben, in der noch nicht auf den perfekten Stil geachtet wird - überarbeiten kann man den Text später immer noch. Das nimmt vor allem unerfahrenen AutorInnen einen großen Teil des Drucks. Wie in vielen Disziplinen gilt auch beim Schreiben: Übung macht den Meister! Durch ausgiebiges, regelmäßiges Schreiben (beispielsweise das Verfassen von Tagebuch- oder Blogeinträgen) bekommt man schnell ein Gefühl für die eigene Sprache und auch für das Schreibwerkzeug, das man benutzt.

Manchen Menschen kann es helfen, das Schreibgerät zu wechseln. Anstelle eines Computers kann man sich einer Schreibmaschine oder eines Füllers bedienen.

Das Wichtigste: Materialien ordnen! Wenn man seine Recherchematerialien und Konzepte schlüssig geordnet hat (beispielsweise als Zettelkasten, Zeitstrahl oder sogar an einer Wäscheleine, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!), kommt einem die zu schreibende Masse nicht mehr so gewaltig und erdrückend vor. Wenn es dann im Kopf aussetzt, hat man immer einen roten Faden, an dem man sich entlangtasten kann.


Bildquelle: http://www.expli.de

Textquellen:

http://www.buergergesellschaft.de/index.php?id=103684

http://www.mediaculture-online.de/Die_Schreibblockade.385.0.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Schreibblockade



Weiter zu: "Schwierige Themen"